Unterstützung für Lkw-Fahrer in Spanien

Mitunter bringt die derzeitige weltweite Situation Umstände mit sich, mit denen man zunächst nicht gerechnet hat. Vor allem im besonders durch die Corona-Pandemie betroffenen Spanien. Das dort herrschende strikte Ausgangsverbot und die Schließung der meisten Einrichtungen sorgt dafür, dass Lkw-Fahrer auf ihren – für die Versorgung der Menschen so wichtigen – Touren kaum noch einen Zugang zu öffentlichen Toiletten oder Duschmöglichkeiten haben. Da auch gastronomische Betriebe schließen mussten, ist die Versorgung mit einer warmen Mahlzeit oder einem frischen Heißgetränk ebenfalls komplizierter als gewohnt.

Das hat auch Angeles Sierra in unserer SPEDION-Niederlassung in Spanien bemerkt und sich für die Fahrer eine wertvolle Hilfe einfallen lassen: Kurzerhand hat sie gemeinsam mit Alexandra Schilk eine Liste mit Infos zu zugänglichen Toiletten, Duschen und Versorgungsmöglichkeiten im Land erstellt, die sie täglich aktualisiert und den Transportunternehmen und Fahrern über die Webseite der spanischen Niederlassung sowie über soziale Medien wie Facebook, Whats App und LinkedIn zur Verfügung stellt.

Eines weiteren Projekts hat sich ihr Kollege David Lado López angenommen. Wie in vielen anderen Ländern ist die Versorgung mit Schutzmasken problematisch, denn die Nachfrage übersteigt das Angebot. Hier wollte David helfen: Mithilfe von Materialspenden von SPEDION España und den Mitarbeitern setzt er den ihm zur Verfügung stehenden 3D-Drucker für die Produktion von Schutzmasken ein, die er kostenlos verteilt.

Die praxisnahe Hilfe des SPEDION-Teams kam auch bei den spanischen Medien gut an: Etliche Zeitungen und Radiosender machten die Initiativen von Angeles und David publik, darunter sogar eine der wichtigsten Wirtschaftszeitungen Spaniens: Expansión.

Zwei wirklich großartige Aktionen. Auch wir sagen ¡Gracias Angeles, gracias David!